Kläranlage Heidelsheim
Die Kläranlage Heidelsheim wurde in den Jahren 1974-1977 erbaut und Anfang 1977 in Betrieb genommen. Seither wurden in allen Bereichen (Abwasserreinigung, Schlammbehandlung, Gasverwertung) verschiedene Ergänzungen und Umgestaltungen vorgenommen. Mit der aktuell abgeschlossenen Erweiterung der Kläranlage im Bereich der Biologie (2005 - 2007) ist die Anlage auf eine Ausbaugröße von 100.000 EW (Einwohnergleichwerte) ausgelegt und erfüllt die aktuellen Anforderungen der Abwasserverordnung und der EU-Richtlinie.
Betreiber der Kläranlage ist der Abwasserverband Weißach- und Oberes Saalbachtal mit Sitz in Bretten.
Neben der Kläranlage betreibt der Verband ein Kanalnetz von über 70 km Länge. Insgesamt 39 Regenüberlaufbecken mit einem Volumen von mehr als 20.000 m³ sowie ein Bodenfilter stehen der Regenwasserbehandlung zur Verfügung.
Das Einzugsgebiet der Kläranlage erstreckt sich von Neulingen im Süden über Maulbronn/Freudenstein und Knittlingen-Freudenstein im Osten über Bretten bis nach Heidelsheim im Nord-Westen. Im Einzelnen sind angeschlossen:
- die Bruchsaler Stadtteile Heidelsheim u. Helmsheim,
- die Gemeinde Gondelsheim,
- die Stadt Bretten mit den Stadtteilen
- Büchig, Diedelsheim, Dürrenbüchig, Gölshausen, Neibsheim, Rinklingen, Ruit und Sprantal,
- die Gemeinde Neulingen mit den Ortsteilen Nussbaum, Bauschlott und Göbrichen,
- die Gemeinde Ölbronn-Dürrn für den Ortsteil Ölbronn sowie dem Industriegebiet Ölbronn-Erlen,
- die Stadt Knittlingen mit den Stadtteilen Kleinvillars, Freudenstein und Hohenklingen,
- die Stadt Maulbronn (Kernstadt ohne Stadtteile)
- und die Gemeinde Oberderdingen für den Ortsteil Großvillars.
